Quelle: (c) Dr. Vinzenz Mansmann, NaturaMed Vitalclinic, Bad Waldsee, www.naturamed.de

Helfersyndrom beim Burnout-Syndrom

Das Helfersyndrom oder die sog. "Retter-Rolle" kann zu BurnOut führen, wenn die Erfüllung nur im Dienen für andere liegt.

Besonders in sozialen Berufen (Lehrer, Pfarrer und im Gesundheitswesen) findet man oft solche Menschen mit einem ausgeprägten Helfersyndrom. Ihre angebliche Aufopferung dient dazu, dass sie durch ihr Helfen ihr eigenes Selbstwertgefühl aufwerten wollen, denn: Wenn sie anderen helfen, fühlen sie sich wichtig und gebraucht.

Dr. phil. Dipl. Psychologe Wolfgang Schmidbauer (1941) führte den Begriff des "Helfersyndroms" in seinem Buch (1977) ein: "Die hilflosen Helfer. Über die seelische Problematik der helfenden Berufe." Darin beschreibt er, wie helfende Menschen sich damit verschleißen, dass sie für alle und jeden ein offenes Ohr haben, für andere immer da sind und sich dadurch dauerhaft deutlich mehr zumuten, als es die eigenen Kräfte zulassen.

 

Merkmale des Helfersyndroms:

  • Betroffene haben ein geringes Selbstwertgefühl
  • Sie beziehen ihr Selbstvertrauen daraus, anderen zu helfen.

 

  • Sie berücksichtigen manchmal die Wünsche desjenigen, dem sie helfen wollen, nicht, sondern drängen ihre Hilfe auf. Sie lehnen Unterstützung bei der Hilfe durch andere ab.

 

  • Sie übersehen eigene körperliche Grenzen.
  • Sie vernachlässigen eigene Bedürfnisse und Wünsche.
  • Sie erwarten von den Menschen, denen sie helfen, Dankbarkeit und Anerkennung.
 
 
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